
In diesem Blogartikel möchte ich die Zeit, die ich in London verbringen durfte, wieder lebendig werden lassen und außerdem über meine ‚internationale Ader‘ und Yoga auf Englisch sprechen.
Aus vielen unterschiedlichen Gründen entschied ich mich 2006 dazu, Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft an der FH IMC Krems zu studieren. Es waren die besten Studienkolleginnen, wir hatten sehr viel Spass. Ich liebte es, auf Englisch zu studieren (das ganze Studium war auf Englisch, inklusive die Fremdsprachen Französisch und Spanisch). Es war für mich neu, einer der wenigen ‚Einheimischen‘ in Krems zu sein, meine FH Kolleginnen kamen aus aller Welt, die meisten aus den anderen österreichischen Bundesländern. Ich lernte Krems noch mehr schätzen und kennen, selbst Kolleginnen die ebenso aus UNESCO Weltkulturerbe-Landschaften kamen, fanden Krems und die Wachau als Region speziell schön.
London und The Economist
Aus Spanien wiedergekehrt hatte ich noch kein Praktikum für mich ausfindig machen können. Ein besonders engagierter Mitarbeiter der FH half mir – und ich bekam einen Praktikumsplatz bei ‚The Economist – Economist Conferfences‘ in London. Es war von Tag 1 das perfekte Praktikum, ich durfte vor allem bei der inhaltlichen Erstellung der Wirtschaftskonferenzen helfen, es war wirklich cool. Wir hielten die Konferenzen in den bekanntesten Hotels von London ab, unser Büro war in Central London. Es war genial. Nach einigen Wochen des Einlebens liebte ich es, durch die St. Pancras Train und U-Bahn Station jeden Morgen zu laufen und voll im Londoner Leben zu sein.
Internationalität und meine Wurzeln
Ich lebte in London mit Pariser Student*innen zusammen. Sie alle hatten tolle Praktika und waren an einer renommierten Wirtschafts-Universität in Frankreich. Als Österreicherin merkte ich schnell, dass wir viel mit Frankreich gemein haben: das Savoir-Etre, Savoir-Vivre und Savoir-Faire der Franzosen – die richtige Balance von Sein, Leben und Machen – da waren wir uns irgendwie ähnlich. Auch die Heimatverbundenheit und gleichzeitig die offene, tolerante Grundhaltung gegenüber der internationalen Stadt London waren ähnlich. Außerdem brachte mich eine damalige Pariser Freundin in London (und später in Berlin) zum Yoga. Danke Melanie!
Ich fühlte mich frei und wunderbar in London, fest verwurzelt mit der Heimat, doch bereit für Abenteuer, die London zu bieten hatte. Ich spürte, dass ich genau richtig war: ich vermisste die
Heimat nicht und die Heimat mich ebenso wenig
😊 einige gute Freundinnen und Familie kamen zu Besuch.
Ich kam mit einem Pariser zusammen. Auch das war Teil meines authentischen Weges. Die Internationalität und das Leben in London (und später Berlin) war mir damals einfach wichtiger als Krems,
Wien und ganz Österreich. Familienplanung schien weit weg und es war für mich spannender, unterwegs zu sein.
All das wäre sicher nicht möglich gewesen, hätte ich nicht das starke Fundament von meinem Elternhaus mit bekommen. Ich kannte keine Angst, Fremdenfeindlichkeit oder Zweifel. Da war nur Mut, Interesse am Neuen und Selbstsicherheit. Danke Mama und Papa 😊.
Yoga und Englisch
Seit meiner Zeit in Costa Rica und dem internationalen Bachelor-Studium, das ich mit Auszeichnung abschließen durfte, war Englisch Teil meines Alltags. Englisch war in meinem Kopf, bis heute – 20
Jahre später – denke ich oftmals in Englisch und es ist für mich eine Sprache, die immer abrufbereit ist. Vokabeln, die ich nicht wörtlich übersetze, umschreibe ich natürlicherweise und ich würde
sagen, dass ich fließend Englisch rede. Als ich jedoch die ersten Male beim Yogaunterricht Englisch redete, weil Yoginis kein oder wenig Deutsch verstanden, war das komisch und schwierig
für mich. Doch auch hier gilt: die Praxis machts! Ich durfte ein Pärchen aus Tokio immer wieder hier in Krems unterrichten, sie waren Artists in Residence hier, und auf einmal machte es ‚klick‘
und es war überhaupt kein Problem mehr, in Englisch zu unterrichten. Im Gegenteil, es macht mir mittlerweile sogar große Freude
😊
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Deine Verena
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